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Artikel der Kategorie ‘Kinder & Erziehung’

Schulen und Schulsysteme in Spanien

September 29, 2009 Von: admin Kategorie: Kinder & Erziehung Noch keine Kommentare →

In diesem Artikel bemühen wir uns einen Überblick über die Schulen und Schulsysteme in Spanien zu vermitteln. Es muss allerdings gesagt werden, dann einige Ausdrücke sich nur schwer oder gar nicht ins Deutsche übersetzbar, für Eltern von schulfplichtigen Kindern aber wichtig, sind.

In Spanien ist es nicht ungewöhnlich sein Kind in die Vorschule (Educación Infantil oder Prescolar) zu schicken. In der Vorschule in Spanien werden Kinder im Alter von drei bis sechs Jahre aufgenommen, wobei die Teilnahme an der Vorschule freiwillig ist.

In Spanien beginnt, nicht anders wie in Deutschland, die Schulpflicht mit sechs Jahren und endet mit 16. Die Schulpflicht gliedert sich dabei in:

  • 6 Jahre Unterricht in der Grundschule (Educación Primaria)
  • 4 Jahre Unterricht in der Mittelschule (Educación Secundaria Obligatoria)

Mit 16 endet die Schulpflicht in Spanien, wer allerdings einen Schulabschluss schafft, ist berechtigt eine weiterführende Schule zu besuchen, wobei es zwei Varianten zur Auswahl gibt:

Der berufsbildende Weg
Im berufsbildenden Weg werden die Jugendlichen in einer Ausbildung einer bestimmten Fachrichtung zugeführt. In dieser Ausbildungszeit von zwei Jahren, findet im ersten Jahr ein theoretischer Unterricht statt. Im Anschluss folgt ein Jahr im praktischen Teil, beispielweise in einer Firma oder in einer öffentlichen Einrichtung. Wer am Ende die Ausbildung besteht, erhält einen Abschluss (Técnicos Superiores).

Der allgemeinbildende Weg
Der allgemeinbildende Weg enstpricht in groben Zügen der deutschen Gymnasialausbildung, welcher wie der berufsbildende Weg zwei Jahre umfasst. In diesen zwei Jahren können die Schüler aus einer von vier Fachbereichen wählen, worin die Ausbildung erfolgt. Anders wie in Deutschland gibt es hier keien Abschlussprüfung, sondern der Schüler erhält einen Abschluss (Bachiller).

Mit einem Abschlusszeugniss hat der Schüler die Möglichkeit sich in einer Universität einzuschreiben, beziehungsweise zu bewerben. In Spanien die Jugendlichen nach einer Auswahlrpüfung an den Univeritäten zugelassen.

Deutsche Schulen in Spanien
In Spanien gibt es eine Reihe von deutschen Schulen, welche in deutsch und spanisch unterrichten. Nicht selten kommt es vor, dass auch Spanier diese deutsche Schulen besuchen, wodurch ein internationales Klima an den Schulen entsteht. Der Vorteil der deutschen Schulen ist, dass deren Lehrpläne und Zeugnisse auch in anderen Ländern anerkannt werden und so ein Schulbesuch auch in Deutschland möglich ist, im Falle das die Familie während der Zeit der Schulflicht nach Deutschland zieht.

Nachfolgend finden Sie einige Weblinks zu Deutschen Schulen in Spanien:

Kindergeld in Spanien

September 18, 2009 Von: admin Kategorie: Kinder & Erziehung Noch keine Kommentare →

Spanien, was ja als sehr kinderfreundlich gilt, zahlt der Staat an jedes nichtbehinderte Kind bis zu seinem 18. Lebensjahr 24,00 € pro Monat aus. Allerdings nur wenn die Eltern sozial-versicherungspflichtige Geringerverdiener sind, deren Einkommen bei unter 8.500,00 € pro Jahr liegt. Bei jedem weiteren Kind erhöht sich die monatliche Zahlung um 15 %.

Normalverdiener haben in Spanien keinen Anspruch auf eine finazielle Unterstützung vom Staat für die Kindererziehung. Auch gibt es in Spanien kein Familiengeld für die ersten Jahre nach der Geburt. Lediglich bei der Geburts bezahlt der Staat einmalig 450,00 € an die Eltern aus.

Bei behinderten Kinder zeigt sich Spanien von einer ganz anderen Seite, denn hier bezahlt Spanien für die ersten drei Kinder 154,00 € pro Monat und ab dem vierten Kind 179,00 € aus. Dies gilt bis zum Ende der Ausbildung, bzw. des Studiums, ganz egal wie hoch das Einkommen der Eltern ist. Hinzu kommt, dass die eltern eines behinderten Kindes für die ersten 24 Monate einen Anspruch auf Erziehungsgeld in Höhe von 304,00 € pro Monat haben.

Außerdem gibt es seit Anfang 2006 ein paar Neuregelungen in Punkto Unterstützung vom Staat, doch eines steht dennoch fest. Bei dem ansonsten kinderfreundliche Staat fällt die Unterstützung für Familien mit Kinder schlechter aus als in Deutschland.

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